Wichtig ist uns, den Schülerinnen und Schülern ein nachhaltiges Verständnis der Vergangenheit zu vermitteln, d.h. dass sie die Möglichkeit erhalten, Entwicklungen und Probleme der Gegenwart besser zu verstehen. Auf der Basis eines soliden und urteilenden Verständnisses der Vergangenheit sollen die Kinder und Jugendlichen in die Lage versetzt werden, die Gegenwart kritisch zu beurteilen und die Zukunft aktiv mitzugestalten.
Um dies zu ermöglichen, wollen wir auch über den „Tellerrand der Schule“ hinausblicken, etwa im Rahmen ausgewählter Studienfahrten sowie Veranstaltungen inner- und außerhalb des MPG. Außerdem bemühen wir uns um eine zielgerichtete und kompetenzorientierte Zusammenarbeit mit anderen Fachschaften.
von links: StRin Carola Stelzer, StRef Florian Weishaupt, StR Philipp Schleicher, StRin i. BV Christine Heußner und OStR David Henkes (Fachschaftsleiter)
Wir, die 6. Klassen des MPG, besuchten mit unseren Geschichtslehrern, Herrn Henkes und Herrn Weishaupt, das Archäologiemuseum in Bad Königshofen, um mehr über die Geschichte der Menschheit zu erfahren. Besonders beschäftigten wir uns mit der Steinzeit. Wir lernten aber auch anderer Aspekte der Vergangenheit kennen.
Im Museum gab es zahlreiche archäologische Funde und Ausstellungsstücke zu entdecken. Wir lernten, wie sie ohne moderne Technik zurechtkommen mussten, welche Werkzeuge sie benutzten und wie sie Nahrung beschafften. Dabei wurde deutlich, wie wichtig die Jagd, das Sammeln von Pflanzen und die Herstellung von Werkzeugen für das tägliche Überleben waren. Außerdem konnten wir sehen, welche Fortschritte die Menschen im Laufe der Zeit bis heute gemacht haben.
Der Museumsbesuch war eine gute Ergänzung zu unserem Geschichtsunterricht. Was wir bisher vor allem aus Büchern und dem Unterricht kannten, konnten wir nun anhand echter Fundstücke und anschaulicher Ausstellungen besser nachvollziehen. So erhielten wir einen interessanten Einblick in die Arbeit der Archäologie und in die Lebensweise früherer Menschen.
Bericht: Phil Schmitt (6b)
Fotos: David Henkes
Am Morgen ging es für die 8. Jahrgangsstufe mit dem Zug nach Würzburg in die Residenz. Dort erfuhren wir bei einer Führung viel Interessantes über die Geschichte und die detailreichen Räumlichkeiten des bedeutenden Barockschlosses sowie über Macht, Religion, Kunst und das Leben am Hof der Würzburger Fürstbischöfe im 18. Jahrhundert. Die Höhepunkte der Führung waren zweifellos das Treppenhaus mit seinem riesigen Deckenfresko, der Kaisersaal, der Weiße Saal, das Spiegelkabinett und schließlich der perfekt gestaltete Hofgarten.
Anschließend durften wir in Kleingruppen die Stadt erkunden, etwas essen und gemeinsame Zeit mit unseren Freunden verbringen. Danach fuhren wir gemeinsam mit dem Zug wieder zurück nach Mellrichstadt. Es war ein abwechslungsreicher und interessanter Tag, an dem wir viele neue Eindrücke sammeln konnten.
Bericht: Emma Balling, Lena Schnupp, Nele Stumpf (alle 8b)
Foto: Michael Schmidt
Im Dezember unternahm die siebte Jahrgangsstufe mit ihren Lehrerinnen Frau Heußner und Frau Stelzer die fast schon zur Tradition gewordene Exkursion nach Rothenburg o. d. Tauber.
Die Schülerinnen und Schüler vor der Stadtmauer
Hier einige Eindrücke von unserer Fahrt:
Riana Seidenzahl (Mitte, 7a) demonstriert die Halsgeige. Diese diente im Mittelalter der Bestrafung leichterer Vergehen, wie Zankerei oder kleinerer Diebstähle. Die verurteilte Person wurde mit umgelegter Halsgeige (auch Schandgeige genannt) durch die Straßen der Stadt geführt und am Pranger zur Schau gestellt. Die Bestrafung bestand daher überwiegend in der öffentlichen Demütigung.
Bericht und Fotos: Carola Stelzer