Martin-Pollich-Gymnasium Mellrichstadt

Naturwissenschaftlich-technologisches und Musisches Gymnasium

Regelmäßig nehmen Lehrkräfte mit ihren Klassen an Wettbewerben teil, sei es eine gesonderte Ausschreibung der „Fruchtbringenden Gesellschaft“ oder der jährlich stattfindende Vorlesewettbewerb der 6. Klassen.

Ein wesentlicher Schwerpunkt unserer Schule liegt auf dem Bereich der Leseförderung. Hierzu finden über das Schuljahr verteilt mehrere Projekte statt. Für die Unterstufe wurde ein Lesekanon erstellt, die entsprechenden Bücher stehen größtenteils als Klassensatz zur Verfügung und können sowohl individuell als auch im Klassenverband ausgeliehen werden. Somit sei an dieser Stelle die sehr gut sortierte Schülerlesebücherei erwähnt, die neben klassischer und aktueller Kinder- und Jugendliteratur auch Sachbücher und Fremdsprachenlektüren aufzuweisen hat. Die OberstufenschülerInnen nutzen die breit aufgestellte Deutschabteilung der Lehrerbibliothek. Für Vertretungsstunden in der Unterstufe stehen Lesekisten mit geeigneten Lektüren zur Verfügung. Zusätzlich lädt eine für alle zugängliche Bücherpyramide in der Aula zum Lesen ein. Auf Vertrauensbasis dürfen hier Bücher, die von SchülerInnen und LehrerInnen gespendet wurden, ausgeliehen werden.

Vorlesewettbewerb in den 6. Klassen des MPG ab Dezember 2019

Bericht: StRin Alexandra Beck

 

Weimarfahrt der Q11 am 19.11.2019

Allein der Vergleich der beiden Wohnhäuser lässt Rückschlüsse zu den sehr unterschiedlichen Lebensumständen der beiden Familien zu. Wohnte Friedrich Schiller mit Frau und 5 Kindern in einem Haus mit niedrigen Decken, dunklen, kleinen Räumen so ließ Johann Wolfgang von Goethe in seinem Haus am freizügigen Frauenplan eine repräsentative breite Treppe einbauen, auch um Platz zu haben für die Zurschaustellung all seine antiken Kunstwerke. Sowohl diese Treppe mit flachen Stufen, um angenehm schreiten zu können, betraten die SchülerInnen der Q11, als auch die engen Stiegen im Schillerhaus um die Ecke, wo manche sogar den Kopf einziehen mussten.

Das Nachspüren der Verhältnisse zu Lebzeiten der beiden großen Dichter gerät aufgrund gut aufbereiteter Museen und vieler noch immer vorhandener Eckpunkte im heutigen Weimar zu einer leichten Aufgabe. Während der Führungen in den Wohnhäusern und dem Goethe-Nationalmuseum gab es etliche Verbindungen zu den Inhalten des Deutschunterrichts. Sei es die Beleuchtung der damaligen Gesellschaft, der jeweiligen individuellen Lebenssituationen und eben die literarischen Auswirkungen, die der Nachwelt heute in Gedichten, Dramen, Romanen, etc. begegnen.

 Bericht und Foto: StRin Alexandra Beck

 

 Q11 vor dem Wohnhaus Goethes am Frauenplan in Weimar