Martin-Pollich-Gymnasium Mellrichstadt

Naturwissenschaftlich-technologisches und Musisches Gymnasium

Klasse 5: in Planung

 

 

Klasse 6: „Die große Erzählung“ Theater im Klassenzimmer

Polyphem und die Zauberin Kirke, Äolos und die Sirenen – diese und andere Gestalten, welche dem griechischen Helden Odysseus während seiner zehnjährigen Heimfahrt von Troja nach Ithaka begegneten, sind den Schülerinnen und Schülern der sechsten Jahrgangsstufe nun keine Unbekannten mehr, denn Vivian Frey, ein bekannter Schauspieler des Meininger Theaters, bot ihnen in einer 60-minütigen Vorstellung einen sehr kurzweiligen Einblick in die griechische Sagenwelt. Mit wenigen Requisiten, einer aussagekräftigen Mimik und Gestik sowie vollem Körpereinsatz auf und zwischen Tischen und Bänken gelang es dem Künstler, das ganze Klassenzimmer in (s)eine Bühne zu verwandeln und die SchülerInnen zu begeistern.

Auch beim anschließenden Gespräch waren die Sechstklässler interessiert dabei: Ausgiebig nutzten sie die Möglichkeit, mit Herrn Frey über die Aufführung sowie den Beruf des Schauspielers zu sprechen.

Letztendlich sind sich alle SchülerInnen einig: „Die große Erzählung“ muss man gesehen und erlebt haben.

 

Klasse 7: in Planung

 

Klasse 8: in Planung

 

Klasse 9: in Planung

 

 

 Klasse 10: in Planung

 

Q 11 "Urfaust"

„Werd ich zum Augenblicke sagen: Verweile doch, du bist so schön! Dann magst du mich in Fesseln schlagen, dann will ich gern zugrunde gehen.“ skandiert Faust im gleichnamigen Werk von Johann Wolfgang von Goethe und er meint es ernst mit dem Pakt, den er mit Mephisto, dem Teufel, geschlossen hat. Zu diesem fühlt er sich durch seinen unbändigen ungestilltem Wissendurst getrieben, frustriert wendet er sich von der Theorie ab und lässt sich von Mephistopheles in eine Welt des irdischen Genusses entführen.

Ohne die im „Faust I“ ausufernden Szenen, die dieses hemmungslose menschliche Treiben darstellen, bleibt der Handlungsstrang im „Urfaust“ übersichtlich. Ein überzeugender Darsteller (Vivian Frey) in der Rolle des Faust und ein genialer Phillip Henry Brehl als Mephisto verbunden mit einem „nassen“ , aber ansonsten sehr kargem Bühnenbild, bringen die Charaktere der beiden Figuren mitsamt dem gespaltenen Verhältnis zueinander im Meininger Staatstheater auf die Bretter. Und wie! Nach Stunden im Klassenzimmer, in denen der Text in Teilen interpretiert wurde, wurde den SchülerInnen der Q11 ein wirklich tolles Schauspiel geboten. Der Wiedererkennungswert war aufgrund der relativen Texttreue sehr hoch, der Besuch kurzweilig und allemal ein lohnender Zusatz zum Deutschunterricht.

29.11.2019, Alexandra Beck

 

 

Klasse 12: in Planung